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Planungshilfe Pufferspeicher

Berechnung der Pufferspeicher für Holzheizungen

Schichtleit-Pufferspeicher machen den Einsatz von Feststoff Heizkesselanlagen fast so einfach und komfortabel wie Öl- oder Gasheizkessel. Solarbayer Holzvergaserkessel erzeugen während des Abbrands mit einer Brennraumfüllung bei korrekter Kesselauslegung meistens deutlich mehr Energie als das Heizsystem zur selben Zeit benötigt. Die vom Wärmeerzeuger zur Verfügung gestellte überschüssige Energie wird im Pufferspeicher zwischengelagert. Nachdem das Feuer im Heizkessel abgebrannt ist steht dem Gebäude und ggf. der Warmwasserbereitung die Wärme aus dem Pufferspeicher zur Verfügung. Die Heizungsanlage kann mit Wärme versorgt werden, ohne dass der Holzkessel permanent befeuert wird. Bei der Dimensionierung von Holzvergaseranlagen strebt man an, dass der Kessel im Regelfall nur ein- bis zweimal täglich geheizt werden muss um das Gebäude rund um die Uhr mit Wärme zu versorgen, dies dient gleichzeitig auch dem Heizkomfort. Die Größe des Pufferspeichers sollte so gewählt werden, dass die Energiemenge aus einer kompletten Befüllung des Brennraums im Pufferspeicher Platz findet. Zum optimalen Betrieb der Anlage ist es wichtig einen Schichtleitspeicher mit intelligenter Schichtung und effizienter Energieausnutzung einzusetzen. Außerdem sind bei der Auswahl der Pufferspeichergröße die Einbring- und Aufstellmöglichkeiten zu beachten. Der Durchmesser des Speichers sollte nicht größer als das kleinste Türmaß sein, das Kippmaß bzw. die Höhe des Speichers muss so gewählt werden, das der Speicher beim Einbringen falls nötig umgelegt werden kann und an seinem Bestimmungsort aufgestellt werden kann. Die Abmessungen der Speicher sind in den technischen Datentabellen jeweils angegeben.

Auslegung des Pufferspeichervolumens für Holzheizungen



Faustformel zur Berechnung der Pufferspeicher für Holzvergaseranlagen
  • Mindestens 55 Liter je kW Nennwärmeleistung (gesetzlich vorgeschrieben durch die aktuelle 1.BImSch-V. vom 26.01.2010)
  • Empfehlung von Solarbayer: 80 Liter je kw Nennwärmeleistung
  • Alternativberechnung: 12 Liter Puffervolumen je Liter Füllraumvolumen des Kessels
  • Bei Standard-Pufferspeichern sollten maximal nicht mehr als 100 Liter je kW Nennwärmeleistung eingesetzt werden. Anders bei Hochleistungs-Schichtleitspeichern von Solarbayer. Hier könnte wegen der exakten Wärmeschichtung auf Wunsch auch wesentlich größere Speichervolumen zum Einsatz kommen.

Das Puffervolumen sollte auch optimal für den Einsatz anderer regenerativer Energiequellen abgestimmt werden. So hat sich in der Praxis bewährt, pro m² Kollektorfläche ein Gesamtspeichervolumen von 50 bis 75 Liter vorzusehen. Sollte wegen der Größe des Holzkessels (siehe oben) größere Puffervolumen notwendig sein als zur hier benannten optimalen Dimensionierung der Solaranlage dann ist darauf zu achten, dass die hydraulische Einbindung der Solarenergie zur Pufferbeladung in Reihe geschieht, z.B. SPS mit 2 Solartauschern bzw. 2 Puffer hintereinander. Wichtig hierbei ist beim Einsatz der Kollektor- und Systemtechnik, die Stillstandssicherheit.


Berechnung der Pufferspeicher für Solaranlagen

Bei thermischen Solaranlagen fällt die Wärmeerzeugung nicht gleichzeitig mit dem Wärmebedarf an. Während die Leistung einer thermischen Solaranlage in den Mittagsstunden am höchsten ist, liegt in aller Regel zu dieser Tageszeit am wenigsten Wärmebedarf an. Die meiste Wärme wird morgens und abends verbraucht – sowohl zur Raumheizung als auch zur Warmwasserbereitung. Auch hier geht es nicht ohne die Zwischenspeicherung der erzeugten Solarwärme in einem Puffer- bzw. Solar-Trinkwasserspeicher. Die Größe eines Solarspeichers muss der Größe der Kollektorfläche angepasst werden. Ist der Speicher zu groß, werden keine nutzbaren Temperaturen im Speicher erzielt, ist er zu klein wird das Energieangebot der Sonne nicht optimal genutzt. Unsere Techniker beraten Sie auch hier gerne.

Auslegung der Pufferspeicher für Solaranlagen

Faustformel zur Berechnung der Pufferspeicher für solarthermische Nutzung:


Zu beachten sind bei der Puffergrößenbestimmung für solarthermische Anlagen auch mögliche Vorgaben von Förderinstituten zur Einhaltung der Förderkriterien. Ein BAFA-Förderkriterium für thermische Solaranlagen bis 40 m² Kollektorfläche sind bspw. ein Mindestpuffervolumen von 40 Liter je m² Kollektorfläche bei Flachkollektoren und 50 Liter bei Röhrenkollektoren. Für Hochleistungskollektoren von Solarbayer ist das energetisch optimale Puffervolumen für Flachkollektoren ca. 50 Liter je m² Kollektorfläche, für Vakuumröhrenkollekoren CPC ca. 60-70 Liter. Größere Puffervolumen können mehr Solarenergie lagern und sind wirtschaftlich sinnvoll, wichtig dabei ist eine korrekte hydraulische Einbindung.





 
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